Proteus - Meine Meinung

Nachdem Julius in seinem Blog ja nun schon seine Meinung zu Proteus "vorgestellt" hat, dachte ich mir gerade so:

Eigentlich könnte ich das ja auch mal eben machen, klingt ja schon nach einem interessanten Thema.

Okay also eventuell hab ich das nicht in diesem exakten Wortlaut gedacht (vermutlich in gar keinem Wortlaut), aber dennoch finde ich, dass Proteus ein recht interessantes "Spiel" ist. Ich habe hier bewusst das Wort Spiel in Anführungszeichen gesetzt, weil Proteus eigentlich gar kein wirkliches Spiel ist.

Ich hatte schon länger vor, mir Proteus zu kaufen, der richtige Reiz kam dann aber erst durch das Humble Indie Bundle 8, wo Proteus als "beat the average" zu haben war. Ich hab mir das dann kurzerhand gekauft und auch direkt Proteus installiert, weil es so schön klein war (Downloads sind mit meiner Highspeed-EWETEL-DSL-13000-Leitung-die-als-DSL-16000-verkauft-wird-(vom-Upload-ganz-zu-schweigen) immer so eine Sache, wenn man mal mit den Verbindungsgeschwindigkeiten vergleicht, die es so in den Großstädten gibt, aber es waren ja nur knapp 100 MB).

Gestartet war's auch ganz schnell weil Steam dieses mal zum Glück nicht das Bedürfnis hatte, DirectX 9 zu installieren (DirectX 11 ist mit Windows 7 außerdem schon mitgeliefert, also ist diese Installation jedes mal auch ziemlich unnötig).
Allein schon das Menü fand ich recht beeindruckend, auch, wenn ich erst nicht so ganz herausfinden konnte, wie man das eigentliche Spiel startet. Aber sobald ich dann "ingame" war, war ich doch schon recht überwältigt. Natürlich ist Grafik nicht "der Knüller" im Sinne von "high-end-CryEngine-mega-realism", aber das braucht ja ein Spiel auch gar nicht, um wirklich schön zu sein.

Als ich dann über die grüne, mit Blümchen geschmückte Wiese an den ersten rosanen kleinen Bäumchen vorbeischlenderte bemerkte ich ein kleines Fröschchen (oder grünes Häschen?) vor mir weghüpfte. Als es dann so allmählich dunkel wurde, kletterte ich auf den höchsten Berg den ich finden konnte und siehe da: eine Kometenschauer (oder auch: eine Haufen weißer Polygone, juchu!). Ja aber der interessante Teil von Proteus sind ja eigentlich dieses mysteriösen Steinkreise mit kleinen weißen, runden Partikelchen drumherum. Wenn man die Mitte dieser großen Zirkel betritt geschieht eine ominöse Teleportation(?) in eine andere Welt, die dennoch starke Ähnlichkeiten mit der vorherigen hat.

Ob das "Spiel" ein Ende hat? Keine Ahnung, ich hab es erst 27 Minuten gespielt, aber diese 27 Minuten scheinen schon gereicht zu haben, um so einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Zusammengefasst finde ich, dass Proteus echt ein beeindruckendes...Kunstwerk ist. Eigentlich habe ich von so einem Spiel schon immer mal geträumt und hatte sogar schon kleine Ideen entwickelt, so etwas mal selbst zusammen zu basteln, leider fehlt es mir dazu aber an der Zeichenkunst (muss man dafür überhaupt "so richtig" zeichnen können?).

So viel zu meiner Meinung zu Proteus,
Jan-Henrik

Hier noch ein paar kleine Bildchen die ich auf meiner kleinen "Tour" gemacht habe:
Haus der ominösen Ominösität Polygone in da Sky Turm der mysteriösen Mysterien Haus des Herbstes

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Jan-Henrik Bruhn

Im Wesentlichen beschäftige ich mich hobbymäßig mit der Informatik. Kann man dann auch studieren, erstmal muss aber Abi. Das sollte man machen, mach ich auch (so wie es jetzt aussieht zumindest).